Mittwoch, 22. Juli 2009
Trip to Goa on Saturday
......also, die 40 TukTuk-Fahrer sind ja nun wirklich kein Problem mehr, denn Sven und ich sind wirklich freundlich und wir bleiben es auch, sollten noch so viele Menschen an uns zerren.....

In Ahmenabad angekommen, schluerften wir erstmal genuesslich in einer dunklen Ecke mit den 2 jungen Franzoesinnen, die sich nachts mit uns das Sleeper Appartment geteilt hatten, Massala Chai. Ueber den Teekocher krabbelten die Ratten und alle 3 Sekunden kam ein Mensch, um sich in der mit Kanalwasser gefuellten Tonne Wasser zum Reinigen und Trinken zu besorgen.

Nach einer Stunde ging es dann mit dem TukTuk Richtung Flughafen. TukTuks sind so konzipiert, dass die maximale Last nie ueberschritten wird, so dass wir mit unserem Gepaeck locker noch 3000 km weiter haetten fahren koennen. Am Flughafen angekommen, hatten Sven und ich einstimmig das gleiche Gefuehl.....Durchatmen....keine Schlepper...keine Hektik....kein anderes Bier.....


kurzer Nap am Flughafen in Ahmenabad


So warteten wir auf die Moeglichkeit des Eincheckens, wobei Sven mehrfach durchgescannt wurde, da er vermeintliche Messer mit sich fuehrte, was sich dann als Stativ seiner Kamera herausstellte.

Es gibt auch Bilder dazu, aber leider sind die alle auf meiner Speicherkarte, die kein Computer akzeptiert. Deshalb werden die Bilder von Sven nachgereicht....

Der Flug an sich war unspektakulaer. Wir flogen mit SPICE JET, einer indischen Fluglinie, von der wir anfangs dachten, wir wuerden zwischen verschiedenen Gewuerzen sitzen. War dann aber doch ne Boeing 737. Irdendein Inder hatte wohl Geburtstag, so dass wir Zeuge einer kleinen Geburtstagsparty an Board wurden. Hier zeigte sich wieder einmal ein leicht ruecksichtsloses und ignorantes Verhalten der Inder, die saemtliche Warnhinweise (Anschnallzeichen und Handyverbote) missachteten, so dass die sehr attraktiven Stewardessen ihre wahre Muehe mit der Meute hatte.

Vom Flughafen nahmen wir dann ein Prepaid-Taxi nach Anjun, was 700 Rupien kostete und checkten dann im Villa Anjuna ein. Diese Unterkunft ist wirklich sehr nett. Der Strand ist 2 Minuten entfernt und das Essen schmeckt wirklich sehr gut. In der Mitte der kleinen Anlage befindet sich ein kleiner Pool, der von uns bisher aus keinen erklaerlichen Gruenden gemieden wurde.


Sven und ich vor der Sonne in Anjuna


Abends waren wir dann noch in Baga tanzen. Das Titos und das Mambo sind dort die einzigen Clubs, die die Schoenen und Reichen Bollywoods beherbergten.

Der krasse Gegensatz zu dem, was wir vorher gesehen haben. Hier zeigte sich ein Bild reicher Inder, die sich jedwede Getraenkeart leisteten und sich mit schoenen Frauen schmueckten so weit unsere von den Anstrengungen des Tages ermuedeten Augen erblicken konnten.

Wir dancten uns also in den Schlaf und freuten uns auf das Ausschlafen am naechsten Morgen, um mal richtig abzuhaengen.....

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