Dienstag, 7. Juli 2009
Silk City Varanasi
Good Moring...,

ich vergass zu erwaehnen, dass ich im Zug nach Varanassi von einer Person mit einem Fluch belegt wurde. Man sagte mir, dass diese Personen Transsexuelle seien. Transsexuelle gelten hierbei aufgrund ihrer Ambiguität als Mittler zwischen der Macht der Götter und den Menschen. Da ich ihr/ihm also kein Geld gegeben habe, flog ich gestern fast in den Ganges und verlegte meine Brille, so dass ich jetzt nichtsehend weiterreisen werde. Manche behaupten, dass ihnen als Kindern die Augen ausgebrannt werden, damit sie als blinde Bettler bessere Erfolgsaussichten haben.
Nach kurzer Rundtour gestern in Varanasi und einer kleinen Shoppingtour durch das muslimische Viertel, goennten Sven und ich uns fuer den Rueckweg ins Hotel eine Fahrrad-Rikscha.

Anfangs noch sehr euphorisch merkte der Fahrer bald , was er sich da aufgeladen hatte. 150 kilo geballtes Dynamit. Der arme Kerl stramepelte sich dermassen einen ab, dass er nach 2 Kilometer erstmal eine Brotzeit einlegen musste. Mich wundert, dass Indien bei der Tour de France bisher noch nichts gerissen hat.

Zu erwaehnen ist auch noch der Zahnarzt auf der Strasse, der Dr Alban hier alle Ehre macht. Nicht singend aber dafuer mit Gottes Schwueren belegend, zog er die Spritze in einem kleinen Topf auf und betaeubte so seine Patienten lokal (im wahrsten Sinne). Ganz oeffentlich werden den Indern also auf der Strasse die "Fressen poliert".

Ich wede mir morgen wohl eine neue Brille zulegen muessen, damit ich weiterschreiben kann.

Wir duesen jetzt zum Uebernachtzug nach Agra, um uns morgen den Taj Mahal bei Sonnenaufgang anzuschauen.

Falls der Fluch voruebergeht.....

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