Mittwoch, 8. Juli 2009
Andere Laender (definitiv) andere Sitten....
marcoulio, 20:46h
.....oder wie der Inder ruelpst, spuckt und stuhlt.
Am Bahnhof von Varanasi angekommen, freuten wir uns ueber die 2,5 stuendige Verspaetung des Zuges nach AGRA.
Trubel, Jubel, Heiterkeit am Bahnhof von Varanasi
Als dieser dann doch kam, waren wir uns zuerst nicht sicher, ob wir tatsaechlich im richtigen Zug sassen, denn von 100 Indern, meinten 30, dies sei der Zug nach Nirgendwo, 40 bejaten AGRA und die restlichen 30 gaben Ziele von Erleuchtung bis zum Nirvana an. Man muss hier immer das arithmetische Mittel der Antworten auswerten. Statistiker haetten hier ihre wahre Freude.
Im Zug auf unseren Plaetzen sitzend,....
..wer sich fragt, warum gestern mitten im Satz unterbrochen wurde. Der Strom ist leider zweimal abgek...also weiter im Text
...assen wir unser Abendmahl nach indischer Art, also schoen mit Haenden. Es scheint in Indien Brauch zu sein, seiner positven Einstellung zum Essen Ausdruck zu verleiehen, indem man einfach mal neben dem Tischnachbarn laut ruelpst. Morgens beim Zaehneputzen und auch gern in der Strasse, beim Einkaufen, oder bei OBI spucken die Maenner (gern aber auch mal die Frauen) dann das aus, dessen sie nicht sonderlich zugeneigt sind.
Sven und ich vermuteten, dass dies einfach an der feudalen Luft in Indien liegt und sich hier uebermaessiger als in anderen Laendern ein gewisser Film auf den Bronchien ablagert, der es wert ist, abgetragen zu werden.
Nun gut. Nach dem Essen ratterte der Zug durch die Nacht, so dass wir beide fast seekrank wurden.
Um 0.00 riss dann ein aufgeregter Inder die Vorhaenge unserer Kabine auf, um uns auf seine Art mitzuteilen, dass wir auf seinen Plaetzen sitzen wuerden, was aber nicht stimmte. Dies lag daran, dass die Nummern neu vergeben wurden, und keiner mehr wusste, wo er sitzen durfte.
So ging es an vielen Feldern mit einfachen Strohhuetten und vielen im Morgengrauen ihrer Morgentoilette taetigen Indern und Inderinnen vorbei nach Agra. Dieses Bild der morgendliche Toilette fand bei Sven so viel Anerkennung, dass er alle Inder, einfch mal beim Kacken fotografierte. Man muss sich das so vorstellen: Schwer bewaffnet mit einem Becher Wasser sucht man sich einfach hinter dem Feld einen kuscheligen Platz (moeglichst mit Unterhaltung neben seinem Nachbarn) hockt sich hin und laesst id joenn. Dieses Bild von 20 in tiefster Hocke sitzenden Inder fand ihr jaehes Ende in Svens Kamera...
Suchbild: wieviele stuhlende Inder befinden sich hier?
..wo doch Verdauung so wichtig und gerade hier nicht unproblematisch ist.

from the backside of life.....
Nun ja, wir kamen in Agra an und durften uns dann von unserem Fahrer Nerij (oder so) am Bahnhof in Agra abholen lassen.....
....Dann gings ab zum Hotel....den Ruettelzugschlaf nachholen....Gute Nacht....
Am Bahnhof von Varanasi angekommen, freuten wir uns ueber die 2,5 stuendige Verspaetung des Zuges nach AGRA.
Trubel, Jubel, Heiterkeit am Bahnhof von Varanasi
Als dieser dann doch kam, waren wir uns zuerst nicht sicher, ob wir tatsaechlich im richtigen Zug sassen, denn von 100 Indern, meinten 30, dies sei der Zug nach Nirgendwo, 40 bejaten AGRA und die restlichen 30 gaben Ziele von Erleuchtung bis zum Nirvana an. Man muss hier immer das arithmetische Mittel der Antworten auswerten. Statistiker haetten hier ihre wahre Freude.
Im Zug auf unseren Plaetzen sitzend,....
..wer sich fragt, warum gestern mitten im Satz unterbrochen wurde. Der Strom ist leider zweimal abgek...also weiter im Text
...assen wir unser Abendmahl nach indischer Art, also schoen mit Haenden. Es scheint in Indien Brauch zu sein, seiner positven Einstellung zum Essen Ausdruck zu verleiehen, indem man einfach mal neben dem Tischnachbarn laut ruelpst. Morgens beim Zaehneputzen und auch gern in der Strasse, beim Einkaufen, oder bei OBI spucken die Maenner (gern aber auch mal die Frauen) dann das aus, dessen sie nicht sonderlich zugeneigt sind.
Sven und ich vermuteten, dass dies einfach an der feudalen Luft in Indien liegt und sich hier uebermaessiger als in anderen Laendern ein gewisser Film auf den Bronchien ablagert, der es wert ist, abgetragen zu werden.
Nun gut. Nach dem Essen ratterte der Zug durch die Nacht, so dass wir beide fast seekrank wurden.
Um 0.00 riss dann ein aufgeregter Inder die Vorhaenge unserer Kabine auf, um uns auf seine Art mitzuteilen, dass wir auf seinen Plaetzen sitzen wuerden, was aber nicht stimmte. Dies lag daran, dass die Nummern neu vergeben wurden, und keiner mehr wusste, wo er sitzen durfte.
So ging es an vielen Feldern mit einfachen Strohhuetten und vielen im Morgengrauen ihrer Morgentoilette taetigen Indern und Inderinnen vorbei nach Agra. Dieses Bild der morgendliche Toilette fand bei Sven so viel Anerkennung, dass er alle Inder, einfch mal beim Kacken fotografierte. Man muss sich das so vorstellen: Schwer bewaffnet mit einem Becher Wasser sucht man sich einfach hinter dem Feld einen kuscheligen Platz (moeglichst mit Unterhaltung neben seinem Nachbarn) hockt sich hin und laesst id joenn. Dieses Bild von 20 in tiefster Hocke sitzenden Inder fand ihr jaehes Ende in Svens Kamera...
Suchbild: wieviele stuhlende Inder befinden sich hier?
..wo doch Verdauung so wichtig und gerade hier nicht unproblematisch ist.

from the backside of life.....
Nun ja, wir kamen in Agra an und durften uns dann von unserem Fahrer Nerij (oder so) am Bahnhof in Agra abholen lassen.....
....Dann gings ab zum Hotel....den Ruettelzugschlaf nachholen....Gute Nacht....
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