Freitag, 31. Juli 2009
Mumbai....
Wir kamen Donnerstag um 6:00 in Mumbai an und waren überrascht, wie wenig Menschen uns erkannt haben. Ok, auch für die Inder war es noch früh, aber dennoch....ein Rupie schläft nicht.

Der CST oder Victoria Station ist der Bahnhof, an dem jeden Tag ca 2.5 Mio Menschen umgeschlagen werden. Mit uns waren es dann 2.5 und 2, aber das fiel nicht weiter ins Gewicht. Nach mehrfachen Anläufen entschieden wir uns dann für ein Hotel in der Nähe des Bahnhofs. Wir schlummerten dort erst einmal ein paar Stunden, bevor wir uns ins Getümmel stürzten....

Ich liess mir für 10 Euro 3 Maashemden schneidern, die nach einmal waschen von mir fachmännisch entsorgt wurden.

An diesem Tag nahmen wir uns ein Taxi, welches uns durch Mumbai fahren sollte. Das Taxometer wurde angestellt und dann gings los. Einmal durch Mumbai fahrend von oben nach unten und rechts nach links versuchten wir vergebens die Schönen Bollywoods zu erblicken.


kleiner Spaziergang durch Mumbai

Stattdessen sah man eine Metropole, die sich an ihren Gegensätzen messen lassen kann. Alte viktorianische Häuser, Wolkenkratzer, ein Strand und viele Slums prägen das Stadtbild.

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Von Goa to Mumbai....
Mittwoch entschlossen wir uns dann, den Weg nach Mumbai anzutreten, da unser Flieger ja schon am Freitag losdüsen sollte. Also packten wir wieder mittlerweile entspannt unsere Packs und gingen noch einmal zum Strand, um den Kindern auf Wiedersehen zu sagen und ihnen noch einmal das Geschäft ihres Lebens zu vermitteln, wobei wir danach gänzlich mittellos am Strand herumliefen;-)


So stehen wir hier am Mittelmeer und haben keine Mittel mehr....oder so ähnlich

Die Kinder freuten sich, wobei Sven im Laufe seiner Ausbildung zum "Bargainer" so ziemlich alle Register zog, aber Sieger war Ende wer.......?


Knallhartes Verkaufsgespräch mit Duellcharakter

Der Abendzug von Tivi sollte uns dann nach Mumbai bringen. Abfahrt war 17:00, so dass wir am nächsten Morgen um 6:00 in Mumbai ankamen. Zwischenzeitlich waren wir mal wieder die Attraktion für die Inder. Man wollte Fotos mit uns machen, denn man hielt mich zwischenzeitlich für irgendeinen Rockstar aus den Staaten, was ich aber schnell entkräftigen konnte, indem ich sie von meinen Gesangseinlagen nicht überzeugen konnte.

Die Nachtfahrt verlief auffällig gut und ruhig. Wir waren mittlerweile mit allen aus unserem Abteil befreundet, weil Sven ihnen eine Zigarette nach der anderen drehte. Die Stimmung erreichte sozusagen den Siedepunkt, denn die Inder tranken ihren Alkohol heimlich aus Flaschen mit Tütenüberzug. Mir wurde gewahr, dass es sowas wie Moral geben musse, denn die Angst, erwischt zu werden, war riesengroß.

"Aha", dachte ich, "Alk saufen, danach ins Bordell fahren, den Müll während der Fahrt aus dem Fenster schmeissen, den Touristinnen hinterherstealken und im Zug rauchen ist ok, aber ansonsten sind alte Traditionen super.....!" Aufgrund der mangelnden Einstimmigkeit des Gesprächsverlaufes schliefen wir dann irgendwann ein und wachten Stunden später in Mumbai wieder auf.

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Goa on Tuesday....
Nun ja....Der Dienstag begann regnerisch. Das hielt uns aber nicht davon ab, einen Motorroller zu mieten trotz der Warnungen des "Deutschen" aus unserem Hotel. Dass "der Deutsche" an sich ja risikoavers und wenig volatil ist, weiss man ja aus seiner Heimat, aber den Monsun fürchteten wir dennoch nicht.


Sven hatte keine Lust mehr auf Verhandlungsgespräche

Der Weg führte uns über allerlei Feldwege nach Panjim, der Haupstadt Goas. Dort hupten wir uns durch die Straßen, denn wir adaptierten das verkehrstechnische Verhalten der Inder, so dass wir doch tatsächlich irgendwann von der Polizei angehalten wurden.

Ob wir die Einbahnstraße nicht gesehen hätten? Sven und ich schauten uns an und mussten loslachen. Einbahnstraßen in Indien!!! Nach 10 Minuten Schildersuchen mussten wir uns eingestehen, dass der Polizist Recht hatte und waren bereit, die gerechte Strafe entgegenzunehmen. 600 Rupien (10 Euro!!!) Ich symbolisierte dem Polzisten, dass ich nicht bereit sei, diese hohe Strafe auf mich zu nehmen, mit ihm aber gerne in dem Policeoffice, an dem wir vorbeifuhren, über die Sache mit seinem Vorgesetzten zu sprechen.
100 Rupien (1,50)!!! lautete daraufhin die Antwort, mit der wir gut leben konnten.

Nach diesem Schock mittlerer Stärke maschierten wir durch die Straßen, immer auf der Suche nach den Schnäppchen Indiens. Ein Händler wollte uns unbedingt seinen Shop zeigen, nachdem er uns ca. 1 Stunde durch die Stadt begleitete, sich aber immer in gutem Abstand von 30 cm zu uns aufhielt. Irgendwann gaben wir nach und besuchten seinen "Shop".


Sven passte auf den gelben "Sack-Shop" auf, während der Verkäufer Geld wechseln musste

Nachdem Sven sein Schnäppchen machte (Hochzeitsgeschenk), musste der Verkäufer Geld wechseln und ließ uns mit seinem "Shop" alleine auf der Straße stehen. Das Ordnungsamt kassierte mittlerweile Schwarzgelder, so dass wir auf der sicheren Seite waren.

Nach verschiedenen Spaziergängen besorgten wir uns dann einige Medikamente für umgerechnet 1,25 Euro, was uns zu der Annahme trieb, dass die Preise für medizinische Produkte in Deutschland leicht überteuert seien.....

Danach cruisten wir noch ein wenig den Strand suchend durch die Gegend und fanden schliesslich den Strand, an dem der Fischer Pedro sein Unwesen trieb. Schier begeistert von seiner positiven Ausstrahlung und dem Potential der Implantatprothetik fuhren wir dann wieder nach Anjuna zurück und ließen den Abend in alter Manier ausklingen.


Pedro, komm bald wieder, bald wieder nach Haus

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Mittwoch, 22. Juli 2009
Goa on Sunday and Monday
.....um 15 Uhr lokaler Zeit sind wir dann tatsaechlich nach 12 Stunden Schlaf aufgewacht und freuten uns unseres Daseins.....

Ich glaube mich zu erinnern, dass wir an diesem Tag, dass Hotelzimmer nur kurz fuer ein paar Drinks an der Strandbar verlassen haben, aber sicher bin ich mir da nicht mehr, da diese fuer das Erinnerungsvermoegen notwenigen Dendriten bzw. Synapsen noch im Urlaub sind.....

Der Montag gestaltete sich aehnlich. Essen und Trinken, schlafen und schmoeke(r)n versetzten uns in die Phase der Equlibritaet....eine Vorphase des Nirvanas, welches wir ja schon seit einiger Zeit suchten.....

Sven, besser bekannt als "Bob der Baumeister" perfektionierte an diesem Tag die Rock-N-Rolltechnik.

Die Straende von Anjuna sind "leicht" verdreckt, so dass fuer uns aus dem Beachen ein Bleachen wurde. Fuer die Sonnenanbetung werden wir dann wohl nochmal nach IBIZA muessen.....

Es vergeht allerdings hier kein Tag, an dem man nichts von den Kindern bzw. charmanten Frauen am Strand kauft, sei es um ihnen eine Freude zu machen oder weil man wirklichmal etwas braucht. Aber was braucht man schon wirklich......?



knallhartes Verkaufsgespraech ..."please, buy something and bring me luck....."

So sind wir dann mit 3 Hosen, 3 Sarongs, diversen Metallutensilien usw. hard verhandelt ins Hotel zurueck, wobei Sven versuchte, einem der Maedchen das Alphabet beizubringen. Ich glaube, er machte seinen Job sehr gut, denn am nachsten Morgen war ganz Anjuna mit Antiunterdrueckungsparolen vollgeschmiert ;-)

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Trip to Goa on Saturday
......also, die 40 TukTuk-Fahrer sind ja nun wirklich kein Problem mehr, denn Sven und ich sind wirklich freundlich und wir bleiben es auch, sollten noch so viele Menschen an uns zerren.....

In Ahmenabad angekommen, schluerften wir erstmal genuesslich in einer dunklen Ecke mit den 2 jungen Franzoesinnen, die sich nachts mit uns das Sleeper Appartment geteilt hatten, Massala Chai. Ueber den Teekocher krabbelten die Ratten und alle 3 Sekunden kam ein Mensch, um sich in der mit Kanalwasser gefuellten Tonne Wasser zum Reinigen und Trinken zu besorgen.

Nach einer Stunde ging es dann mit dem TukTuk Richtung Flughafen. TukTuks sind so konzipiert, dass die maximale Last nie ueberschritten wird, so dass wir mit unserem Gepaeck locker noch 3000 km weiter haetten fahren koennen. Am Flughafen angekommen, hatten Sven und ich einstimmig das gleiche Gefuehl.....Durchatmen....keine Schlepper...keine Hektik....kein anderes Bier.....


kurzer Nap am Flughafen in Ahmenabad


So warteten wir auf die Moeglichkeit des Eincheckens, wobei Sven mehrfach durchgescannt wurde, da er vermeintliche Messer mit sich fuehrte, was sich dann als Stativ seiner Kamera herausstellte.

Es gibt auch Bilder dazu, aber leider sind die alle auf meiner Speicherkarte, die kein Computer akzeptiert. Deshalb werden die Bilder von Sven nachgereicht....

Der Flug an sich war unspektakulaer. Wir flogen mit SPICE JET, einer indischen Fluglinie, von der wir anfangs dachten, wir wuerden zwischen verschiedenen Gewuerzen sitzen. War dann aber doch ne Boeing 737. Irdendein Inder hatte wohl Geburtstag, so dass wir Zeuge einer kleinen Geburtstagsparty an Board wurden. Hier zeigte sich wieder einmal ein leicht ruecksichtsloses und ignorantes Verhalten der Inder, die saemtliche Warnhinweise (Anschnallzeichen und Handyverbote) missachteten, so dass die sehr attraktiven Stewardessen ihre wahre Muehe mit der Meute hatte.

Vom Flughafen nahmen wir dann ein Prepaid-Taxi nach Anjun, was 700 Rupien kostete und checkten dann im Villa Anjuna ein. Diese Unterkunft ist wirklich sehr nett. Der Strand ist 2 Minuten entfernt und das Essen schmeckt wirklich sehr gut. In der Mitte der kleinen Anlage befindet sich ein kleiner Pool, der von uns bisher aus keinen erklaerlichen Gruenden gemieden wurde.


Sven und ich vor der Sonne in Anjuna


Abends waren wir dann noch in Baga tanzen. Das Titos und das Mambo sind dort die einzigen Clubs, die die Schoenen und Reichen Bollywoods beherbergten.

Der krasse Gegensatz zu dem, was wir vorher gesehen haben. Hier zeigte sich ein Bild reicher Inder, die sich jedwede Getraenkeart leisteten und sich mit schoenen Frauen schmueckten so weit unsere von den Anstrengungen des Tages ermuedeten Augen erblicken konnten.

Wir dancten uns also in den Schlaf und freuten uns auf das Ausschlafen am naechsten Morgen, um mal richtig abzuhaengen.....

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Sonntag, 19. Juli 2009
Udaipur oder es war einmal ein See....
Auf dem Weg von Jodhpur nach Udaipur verlief die Fahrt beschaulich. Saemtliche Doerfer, durch die wir fuhren, boten ein aehnliches Bild. Maenner sitzen in Gruppen zusammen in Hockstellung und palabern, waehrend die Frauen am Rande der Strasse schuften und den Schutt auf ihren Kopfen in kleinen Blechgefaessen abtransportieren. Ok, vielleicht generalisiere ich die Tatbestaende etwas, aber der aufmerksame Leser wird die Subjektivitaet des Blogges hier sicherlich schon erkannt haben.

Dann passierte etwas, was wir schon eigentlich aufgrund der Fahrweise der Fahrer in Kombination mit den Strassenbedingungen viel frueher erwartet hatten. Der Reifen eines der Fahrzeuge platzte. Der Tatort: Eine Schule inmitten eines Dorfes. Zur gleichen Zeit beendeten ca 300 Schueler ihren morgendlichen Dienst und beobachteten das Wechselns des Reifens.

Fuer mich die Gelegenheit, meine Kugelschreiber sinnstiftend weiterzugeben, dachte ich. Nachdem ich ca 10 Kugelschreiber langsam aus dem Rucksack holte, stuermten ca 300 Schueler auf mich zu und umzingelten mich. Sie zerrten an mir und riefen immer wieder:"Pen, Pen, Pen....".

Ich gestehe, dass mich kurz die Panik ueberfiel, denn die Baendigung der Meute viel mir sichtlich schwerer als in meinem Unterricht. Sven konnte leider kein Foto machen, da der Angriff schnell und taktisch einwandfrei veruebt wurde. Also blieb mir nur die Moeglichkeit, die Stifte fallen zu lassen. Die Kinder stuerzten sich darauf und wir fuhren dann leicht irritiert weiter.



Schueler vor der Mutation zum Mob


Unterweg sahen wir dann immer mal wieder interessante Dinge. Aus Rationalisierungsgruenden wurde z.B.die Begrenzung auf maximal 2 Personen pro Moped aufgehoben und auf 4 erweitert.


kleiner Shopping-Ausflug fuer die ganze Familie


In Udaipur angekommen bezogen wir gegen 15 Uhr wieder unser Zimmer im Hotel View Lake, was uns einen unglaublichen Blick auf den vermeintlichen See und einen darin stehenden Palast bot.


Ausblick aus unserem Hotelzimmer

Der Wasserstand des Sees steigt mit zunehmender Monsuntaetigkeit. Dann springen die Kinder und Kuehe in die ueberfluteten Stellen des Sees, um zu baden oder ihrer taeglichen Pflege nachzukommen.

Spaeter am Nachmittag trafen wir uns dann zum Essen. Irgendwie kommen immer mal wieder neue Leute hinzu, die irgendwer aus der Gruppe kennenlernt. Man reist zusammen 2 Tage und trifft sich dann evt. irgendwo wieder oder auch nicht.


Mal wieder Pause machen...

Unser Fahrer Neeraj (so heisst er richtig) verabschiedete sich dann von uns wieder zurueck Richtung Dehli. Vorher dankte er uns (und wir ihm) fuer die hervorragende Reisebegleitung. Er hat uns wirklich sicher ueber, unter und durch die Strassen des Wilden Rajasthans gebracht, was ihm dann auch ein Trinkgeld von 20 Euro einbrachte, welches er dann leicht deprimiert entgegennahm, da er mindestens 50 Euro erwartet hatte, wie er sagte!? Nach Minuten der Stille und beidseitiger Irritierung umarmten wir uns alle schnell und wuenschten ihm eine gute Heimreise.

Der 2. Tag in Udapair war kulturell gepraegt. Nach Palastbesichtigung und interessanten "montezumarischen" Erfahrungen in indischen Wohnzimmern wurden diverse Haendler mit neuen Vermeidungsstrategien konfrontiert.

Auf den engen Strassen Udaipurs muessen sich die Menschen allerlei Gefahren aussetzen. So kann es schon mal vorkommen, dass aus einer Einbahnstrasse eine Dreibahnstrasse wird.


Wer vor wem?


Nach kurzen Lunch und Abhaengphase ging es dann abends zu einem Event der besonderen Art. Rajasthan Dances und Musik vom Feinsten. Alle Backpacker des Dorfes versammelten sich und sahen, wie verschiedene Frauen zu unterschiedlichen Musikstuecken Taenze auffuehrten, indem sie z.B. 9 Tonkruege auf dem Kopf trugen und damit in Scherben balancierten. Die Musik war gewoehnungsbeduerftig aber nicht minder emotional.

Danach ging es in neuer Konstellation aber nicht minder homogener Gruppe zur abendlichen Kulinarikpflege, so dass wir dann am naechsten Nachmittag (aber ohne unsere Gruppe...*heul*) zum Bahnhof von Udapair fuhren, um den Uebernachtzug nach Ahmedabad zu nehmen.

Dieser ruckelte sich durch die Nacht und der Schaffner weckte uns am naechsten Morgen um 4 Uhr, so dass wir leicht betaeubt den Bahnhof von Ahmenabad erreichten und uns mit ca 40 TukTukFahrern pro Minute ein hartes Gespraechsmatch lieferten.

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Samstag, 18. Juli 2009
Leaving Jaisalmer to Jodhpur
Mahlzeit,

nach der hervorragenden Safari und der Fortbesichtigung verbrachten wir noch ein paar nette Stunden in Jasalmer mit unseren neuen Freunden. Ein australisches Paerchen, was aber gar keins mehr war, wie sich im Verlauf der Reise herausstellte, 3 Franzoesinnen und 2 Kanadierinnen, durften nun die naechsten Tage an unserer Seite weilen. Wir gingen abends lecker beim Inder um die Ecke essen und liessen uns mal wieder kulinarisch verwoehnen. Ich hatte diesmal ein Spinat-Kaese-Gemisch, dessen Wahrhaftigkeit am naechsten Morgen in der Fruehe evident wurde.

Die 3 jungen Franzoesinnen, die wir tags zuvor kennengelernt hatten, luden uns dann noch ein zum Schwimmen in unseren hauseigenen niegelnagelneuern Pool. Man schwimmt in Hotels immer erst ab 23 Uhr nachts, um sich vor den geifernden Blicken der immerspitzen Inder zu schuetzen.

Am naechsten Morgen ging es dann relativ frueh und mal wieder mit wenig Schlaf on the road, wobei die CD von Nerej (oder so) lief und lief und lief und....

Die Fahrt war sehr angenehm, da wir mit unseren Freunden Kolonne fuhren, da deren Fahrer alle der Dehli Driver Gang angehoerten.

In Jodhpur angekommen besuchten wir dann mal wieder eins dieser vielen Forts, die ueberall wunderschoen auf Huegeln drappiert sind und teilweise leider dem Verfall drohen.

Kulturell abgefuettert bezogen wir dann in Jodhpur Quartier und ich muss sagen, das Hotel war wirklich ...Wow...ein altes Stadtfort mitten im Zentrum, wobei das Zentrum aus einem Megamarkt an Haendlern besteht, die darum fuerchten muessen, ihre Waren nicht durch die permanent hupenden und ruecksichtslosen Rikscha-Roller- oder Autofahrer zu verlieren, die wiederum nur versuchen, den langsam kauenden und abgemagerten Kuehen aus dem Weg zu fahren.


Haendlerin in Jodhpur

Unser Zimmer war ne Wucht. Auf dem Dach des Hotels haben wir dann unsere neuen Freunde zum Essen eingeladen. Der Blick war gigantisch und fuer einen kurzen Moment konnte man einmal durchatmen und sich der wunderschoenen Aussichten erfreuen. Ich wuerde es mit einer Insel in der Aegaeis gleichgesetzen (das Meer muss man sich hinzudenken).

Voll des Essens und der Biere verliessen dann alle unser Fort, um den Weg in ihr Hotel anzutreten. Es wurde dunkel und ab 23 Uhr uebernehmen die unzaehligen Hunde die Stadt, so dass jeder Gang nach draussen ein Abenteuer wird. Zu den Hunden gesellen sich dann noch die unzaehligen Kuehe, so dass man beim Ueberschreiten der Tuerschwelle das Gefuehl hat, man waere auf einer Farm.

Totally ermattet von den vielen Genussmitteln schafften wir es noch in unser Gemach und freuten uns auf den naechsten Morgen und die 6-stuendige Fahrt nach Udaipur.

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Montag, 13. Juli 2009
Die Cameltrophie in Jaisalamer mit Uebernachtung in der Wueste
Namaste,

auf der Fahrt von Bikaner nach Jaisalmer passierte natuerlich das gleiche wie vorher. Viele Kuehe, Schafe und aehnliche Hindernisse auf der Strasse, die durch gekonnte Manoever umwunden wurden. Nur aergerlich, dass zufaellig immer zur selben Zeit auf der Gegenfahrbahn ein dreimal groesserer und ueberladener Moechtegern-Lkw fuhr. Aber Nuraij (oder so) hatte immer alles im Griff.

Nach gefuehlten 23 Stunden und 10 Minuten (tatsaechlich waren es nur 5) in bruetender Hitze aber einem sichtlich der Hitze nichts entgegenbringenden Nerjai (oder so) kamen wir im Camp in der Naehe vn Jaisalamer an. Die Stimmng war gut, denn Sven pennte wie ueblich im Auto und war voller Tatendrang. Ich befand mich musikalisch auf dem Hoehepunkt, nachdem ich Neirhais (oder so) einzige CD zum 345 Mal durchhoeren durfte (ich hatte keinen MP3 Player dabei). Mittlerweile kenn ich alle Lieder und Texte auswendig, was sehr zur Erheiterung der indischen Bevoelkerung fuehrt.

Im Camp wurden wir dann auf zwei Kamele gesetzt und in die Wueste gejagt.


Sven, Sieger der diesjaehrigen Cameltrophie.....

Der Ritt war ziemlich cool, denn so konnte man den Sonnenuntergang mal anders wahrnehmen. Ein sehr ruhiger und friedvoller Ort, nur die Kamele, die Kameltreiber, Sven und ich genossen in aller Stille den sinkenden Feuerball.


Ein Ort der Stille und Wiederkauens....


Dann liefen mehrere Kinder auf uns zu und verlangten das Uebliche. Rupies, Shampoo, Pen please oder Biskuit. Nachdem ich noch einen Stift vom Max-Weber-Berufskolleg in der Tasche fand, umlagerten mich ca 10 Kinder und versuchten an mir hochzuspringen, um den Stift zu ergattern. Ich konnte mich diesmal (anders als in meinem Unterricht) nicht durchsetzen und trat die Flucht nach vorne an, indem ich dem zur Hilfe eilenden Stammesfuehrer den Stift zuwarf. Dieser darf nun auslosen, wer ihn bekommt.


Bei so viel Last hilft nur ne Rast.....

Zurueck im Camp lernten wir dann 2 nette Kanadierinnen, 2 Englaender und ein Aussipaerchen kennen, die mit uns im Camp waren. Nach gemeinsamen Dinner und kurzen Kennlernspielchen ging es dann gegen 21:00 Uhr auf dem Kamelkarren in die Wueste zurueck.

Dort wurden dann fuer uns 8 Betten aufgebaut, nett bezogen und zurechtgemacht. Nach anhaltendem Austausch ueber verschiedene den jeweiligen Kontinenten zuzuordnenden Unterschieden und Gemeinsamkeiten wurde in trauter Runde an Montezuma gedacht und dann....

....unter dem krassen Sternenhimmel und Halbmond das Nickerchen schlechthin gemacht. Der Himmel war klar, die Sterne leuchteten und ein leichter Wuestensandwind umspuelte unseren Koerper (umspuelen ist hier geschmeichtelt, wie sich am naechsten Morgen herausstellte).
Ok, die Zaehne erhielten ihren notwendigen Sandstrahl, was sich beim Kauen bemerkbar machte und der Koerper erhielt das Peeling des Tages, but it was just amazing.....hillarious....marvelouss....

Nach Ruekkehr zum Camp um 6.00 Uhr gab es dann lecker Fruehstueck. Anschliessend fuhr uns Nearaej (oder so) dann in unser Hotel nach Jaisalamer, in dem wir dann erstmal ne Muetze Schlaf nahmen. Gut gestaerkt ging es dann in das atemberaubende Fort, in dem Haendler wieder und wieder versuchten, uns ihre Waren aufs Augen zu druecken.

Ich habe aber eine neue Strategie gefunden, um Sven und mich zu schuetzen. ICH texte die Inder jetzt so dermassen zu, dass sie nach 5 Minuten abwinken und keinen Bock mehr haben, ueber ihre Waren zu sprechen. Ich erzaehle ihnen dann, "I come from Greece", welches sie meistens nicht kennen und nicht wagen, weiterzufragen. Falls uns dann doch noch jemand auffordert, etwas zu kaufen oder nur zu schauen, erzaehliche ich ihnen auf Spanisch irgendwelche Geschichten, welche sie nicht verstehen und mich dann wieder aus dem Laden begleiten.


Auf dem Weg zur naechsten Halbwahrheit.....

Hola kala MALAKA....

Dieser Satz gefaellt den Indern so gut, dass sie ihn eifrig nachplappern und dabei jeder ihrer guten und weniger gepflegten Zaehne aufblitzen.....und hoffentlich treffen sie nicht irgendwann einmal auf ein griechisches Paerchen hier, aber wieso sollten die Griechen hier Urlaub machen.....
...bei der Aegaeis vor der Tuer......

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Von Pushkar nach Bikaner
Mahlzeit dilei,

nachdem wir also unseren legendaeren Buchstabentanz a la Waldorfschule absolvierten und die Nacht ohne Strom (also bei 500 Grad im Hochleistungsofen und Verlust von 3 Kilo geballtem Dynamit) verbrachten, ging es morgens dann nach Bikaner.

Hierueber gibt es eigentlich nicht viel Spannendes zu berichten. Die Fahrt dauerte gefuehlte 30 Stunden (bei uns fuer 5 im Angebot) und hatte den Verlust weiterer 2 Kilos nach sich gezogen. Dies aber nicht nur aufgrund der anhaltenden Schwuele im Auto (Narijhi (oder so) weigerte sich immer noch die Klimaanlage anzumachen, aber ich glaube, er leidet momentan mehr darunter als wir) sondern auch aufgrund der total ueberladenen LKWs (oder solche, die es mal werden wollen), die gerne mal die Seite wechseln, weil heilige Kuehe auf der Strasse gemuetlich im Schneidersitz ein Plaeuschen halten.


In Deutschland gerade noch so an der Autobahnpolizei vorbei geschlichen....

In Bikaner angekommen goss es dann aus Monsuneimern, so dass auch hier mehrfach der Strom ausfiel (Sven berichtete). Das Fort hier hatte auch schon geschlossen, worueber wir diesmal ganz dankbar waren. Wir sind dann mit Nerija (oder so) zum hiesigen Barbier gefahren, damit wir seiner Rasur beiwohnen konnten. Aus langer Weile liess ich mir dann den Kopf massieren, was den Verlust vieler einzelner Haare zur Folge hatte, aber danach duftete ich wie ein Eukalyptusbaum, was dann unheimlich viele schwule Inder anzog.




Die Quote der Homosexuellen betraegt in Indien laut Lonley Planet ca 10 Prozent trotz des Verbotes der Sodomie und aehnlicher Krankheiten (laut indischer Rechtslage). Man sieht also, dass sich auch Indien (wie viele andere Laender) nicht ganz vom Rassismus freisprechen kann.

Danach haben wir uns mal ne Muetze Schlaf gegoennt und sind nach verschiedenen indischen Gerichten in Gedenken an Montezuma um 21:00 eingeschlafen bis uns der Wecker mehrfach am naechsten Morgen um 7:00 weckte.

Am naechsten Tag ging es dann nach Jaisalamer zur unglaublichen Kameltrophie.

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Die Aufloesung...
...oder wie das Unwetter allzu neugierige Leser nicht befriedigt einschlafen liess!?

Also nachdem S-G sich tatsaechlich doch hat den Stein aufschwatzen lassen und M-S ohne NeppSchlepp den Laden verliess, ging's endlich ins Hotel, wo wir nach einer Dusche, die man bei ca. 40 Grad im Schatten eigentlich alle fuenf Minuten gebrauchen koennte, ein wenig relaxen konnten.

Danach ging's dann nur noch in ein sehr entspanntes Restaurant, wo wir das erste Mal ganz ohne massiv Bedraeungung unser Essen zu uns nehmen konnten. Was fuer ein entspannter Abend!


Kleine Bettlerin auf dem Weg nach Pushkar

Ok, am naechsten Morgen ging's dann wieder auf die Reise, diesmal Richtung Pushkar. Kurz vor der Ankunft lernten wir dann eine neue Methode "how to make some Rupies in India" kennen und zwar wird kurz vor der Einfahrt ins Dorf Pushkar einfach mal eine Schranke installiert, an der ca. 15 Inder rumlungern (Sorry, aber anders kann man dazu wirklich nicht sagen!) und von ankommenden Autos erst mal einen Wegezoll einkassieren.


Der Schrankenwaerter (Bloss nicht bewegen)

Schliesslich in der heiligen Stadt eingetroffen, konnten wir erst mal in unserem sehr schoenen Hotel, wie koennte es auch anders sein, ein wenig chillen!...Leider mussten wir feststellen, dass der heilige See der ebenso heiligen Stadt kein Wasser mehr besass, da dieses wohl dermassen verseucht war, dass man auch dem haertest gesottenen Hindi ein Bad in diesem See nicht mehr zumuten wollte. Nichts desto trotz, haben die Jungs gar nicht dumm eine kleine Pfuetze uebrig gehalten, damit sie auch weiterhin die Touris zu den Ghats runterlotsen und diesen dafuer "10 Rupies" oder gerne auch mehr abluchsen koennen.

Als wir gerade insa Staedchen aufbrechen wollten zeigte uns Petrus erst mal wieder, was es heisst in der Monsunzeit eine Reise durch Indien zu starten, was Marcus , inspiriert durch ein paar Pushkarner, fuer eine openair Shower nutzte.


Jesus of Pushkar

Pushkar ist ein sehr nettes Oertchen, was einen Abstecher durgaus wert ist. Nach der obligatorischen Shoppingtour und eine paar kleinen Einkaeufen, wurde noch die auch schon obligatorische Chai-Lassi-Kombi zu sich genommen und dann der Rueckzug Richtung Hotel angetreten.
Hier lauerte Neeraj dann mit einer kleinen Ueberraschung, die uns an Montezumar, oder war es Montefumar und unseren Costa RicaTrip erinnerte.

Nachdem wir dann noch mit ein paar Leuten auf der Terrasse, gegessen und Backpacker-Latein ausgetauscht haben ging's in unser Appartement, wo wir durch Neeraj inspiriert noch die besagte Buchstabentanz-Session abhielten. "Sooo funny or maybe some what strange!? Anyway!"
Also der Ablauf sieht folgendermassen aus: Man nehme eine Petzel-Stirnlampe mit Rotlicht und stelle die Kamera auf eine Belichtungszeit von 15 Sekunden. Dann versucht mann nach Ausloesen der Selbigen innerhalb dieser Zeit mit der Stirnlampe auf dem Kopp moeglichst leserlich seinen zu tanzen, was wir finden ziiiieeeemlich gut gelungen ist (s.u.)


Ohne Worte

Soweit die Aufloesung...Take care and see you soon,

xo S-S (nach diesem Tanz definitiv!!!)

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Samstag, 11. Juli 2009
Buchstabentanzen und mehr...
...ok, ich glaube es wird Zeit den armen Marcus mal beim Schreiben abzuloesen. Nicht, dass noch jemand meint, ich sei auf der Strecke geblieben ;)

Also, wo waren wir stehen geblieben...nach der Nacht in Agra ging's dann ab nach Jaipur auf eine durchaus abenteuerliche Autofahrt.


Auf dem Weg nach Jaipur

In Indien ueberholt man auf zweispurigen Strassen auch mal gerne auf der neu aufgemachten 3 oder gar vierten Spur, falls gerade mal Hin- und Rueckverkehrteilnehmer sich entschliessen, dass gerade wohl der rechte Zeitpunkt fuer ein Ueberholmanoever sei. Das ist auch unabhaenig von der Uebersichlichkeit der Strasse, sondern eher von der Lust des Fahrers und dem Wunsch, eventuell bei Tod und gutem Karma, durch die dann anstehende Wiedergeburt in eine hoehere Kaste aufzusteigen!?...
Nachdem Marcus Neeraj eindringlich darauf aufmerksam gemacht hat, dass wir durchaus Zeit haetten, sind wir dann auch sicher in Jaipur gelandet.


Amberfort von innen

Als erstes fuhr uns Neeraj dann zum Amberfort, wo wir nach der Abwehr verschiedenster, seitens der einheimischen Bevoelkerung angebotener Gefaelligkeiten, schliesslich eine Besichtigung auf eigene Faust starteten, was auch durchaus - ist hier nicht immer der Fall - lohnenswert war!

Bei ca. vierzig Grad im Schatten (gefuehlte 100 in der Sonne) ging's dann weiter mit dem Auto - ohne Klimaanlage, da wir die ja unbewusster Weise nicht gebucht hatten, aber fuer ein kleines Aufgeld von 5000 Rupies, durchaus in Anspruch nehmen koennten!?? Eher vertrocknen wir, war unser gemeinsamer Tenor!! - in Richtung Palast im See, um dort ein paar Bilder zu schiessen.


Palast im See bei Jaipur

Auch hier wurden wir, wie koennte es anders sein, direkt von vier Jungs umgarnt und mit dem obligatorischen "Sir, 10 Rupies?!" begruesst. Der kleine aber durchaus interessante Unterschied zu dieser normalen Szene war die Tatsache, dass drei aeltere Maenner - wir vermuten die Vaeter - daneben standen und offensichtlich beobachteten, wie sich der Nachwuchs so anstellte. Auch wieder eine interessante Erfahrung...
Hiernach ging es dann zum dritten und letzten historischen Schauplatz des heutigen Tages. Auch hier kam wieder ein Baba (alte Typen mit Bart und meist langen Haaren (Aussage von Neeraj)) auf uns zu, der kaum gehen konnte mit der typischen Handbewegung, an der Herr Lembke seine helle Freude gehabt haette. Wir aber auf der Hut und daher ganz flink aus dem Tor in den hinteren Teil des Tempels. Auf dem Rueckweg war der Herr dann besser gewappnet und lauerte uns schon auf, als wir aber vorher abbogen, konnte der Baba ploetzlich die 100m in beachtlichen 12,3 Sekunden zuruecklegen...

Wir muessen hier mal anmerken, dass der Urlaub durchaus sehr schoen ist, auch wenn sich das in unseren Texten nicht immer ganz so deuten laesst...der Inder ist halt sehr speziell ;)

So, Marcus ist gerade vom duschen gekommen und wir muessen jetzt was essen...daher wird der Text heut' abend weiter geschrieben, damit die Aufloesung fuer die Ueberschrift nicht im Verborgenen bleibt... ;)))

Ok, back again!...Da gerade mal wieder monsunartige Regenfaelle vom Himmel fallen habe ich, nach ausgiebigem Essen, was uebrigens hervoragend ist in Indien, doch die Zeit hier noch ein wenig weiter zu schreiben. So kommt es wohl doch frueher als geplant zur Aufloesung des Ueberschriftenraetsels...

Ok, nach dem letzten Tempel, ging's dann mal wieder zu einem von Neerajs "Freunden" der diesmal schwer im Silbergeschaeft beschaeftigt ist. Ein vorgeschobenes und hoffentlich unseren Unmut, ob manigfalltiger Shopping-Happenings, beseitigendes "just have to look, no buy", leitete die Sause ein und man wurde bei eben jenem Freund abgesetzt. Dieser erzaehlte uns ca. 10min etwas von seinem Buisiness und der familiaeren Atmosphaere bei der Produktion der selbstverstaendlich einmalig in der Welt vorkommenden Qualiaet der feilgebotenen und im anschliessend Shopbesuch offerierten Kleinode.

..nachdem die Jungs dann merkten, dass wir nicht in Einkaufsstimmung waren wurden wir erstmal raeumlich getrennt und jeweils einer kurzen Abhandlung ueber die sieben Chakren unterzogen.
Hierbei meinte der Penner, er muesse mir erst mal stecken, dass ich aussaehe wie ein Nazi. Doch anstatt der einzig richtigen Handlung zu folgen, die hierauf haette erfolgen muessen, naemlich ein Sprung ueber die Theke und den Typ mit drei gezielten Fausthieben zu Boden strecken, klaerte ich ihn erst mal darueber auf, dass wohl kein deutscher Touri darueber begeistert ist von wem auch immer als Nazi bezeichnet zu werden. Falls er weiterhin Geschaefte mit Deutschen machen wollte, sollte er seine Taktik hierzu doch besser noch einmal ueberdenken!!!

Sorry da war mal wieder ein Netzabstur bzw. Stromausfall im Gange, also weiter...

Wir wissen beide nicht so recht, warum jeder zweite Inder meint, wir faenden es toll, wenn sie uns was ueber die Nazis stecken wuerden und immer beteuern, dass sie die Israelis "auch" nicht moegen. Wir leisten jedenfalls Aufklaerung in dieser hinsicht und hoffen allen nach uns Folgenden ergehts dann besser!? Die spinnen die Inder, haette hier wohl ein dicker Herr gesagt, der als kleiner Junge in den Zaubertrank gefallen ist!

Danach folgte dann jedenfalls fuer jeden von uns eine private Handlese-Session, bei der ich erfahren konnte, dass ich wohl in zwei Jahren wieder heirate und zwei Kinder haben werde!? Was Marcus so alles erfuhr, erzaehlt er den davon betroffenen Personen wohl besser selber ;)
Weiterhin konnte ich erfahren, dass es Probleme mit meinem Herz-Chakra gibt, was allerlei Turbulenzen der letzten Monate verursachte. Auf die Frage "And, what can do about it?", duerft ihr mal raten wie die Antwort lautete....Es gibt natuerlich einen Stein, den er mir in Silber fassen kann und der die Herz-C.-Probleme innerhalb von einem Monat beheben kann und dann geht's erst ab in meinem Leben! Nachdem der Herr mir offerierte ich koenne den Stein samt Fassung mit nach Hause nehmen und ihm das Geld ueberweisen, wenn alles so eintrifft wie er sagt, hab ich dem laestigen Vogel tatsaechlich sein Ding - ist uebrigens auch ganz schoen und wer weiss schon *hihi* - abgekauft...Jetzt geht's bald richtig ab!??

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Donnerstag, 9. Juli 2009
Agra und der Taj Mahal
....Nachdem wir dann unser Toilettentrauma verdaut hatten, ging es gut gestaerkt mit unserem Fahrer Najerai (oder so) und einem (ich glaub englisch sprechenden) Guide.
Es muss erwaehnt werden, dass wir unsere komplette Tour bereits bezahlt hatten, aber der Inder nicht vor sogenannten versteckten Kosten zurueckschreckt.

Am Taj Mahal angekommen kaempften wir uns wieder ein ums andere Mal durch die vielen Verkaeufer (vorzugsweise Minderjaehrige), aber die "no, thank you's" kamen diesmal viel eleganter und professioneller, so dass irgendwann auch der letzte Verkaeufer merkte, no is no, but...

Der Taj Mahl kostet fuer Einheimische 10 Rupien (also 14 Cent), fuer Foreigners gab es einen kleinen Aufschlag in Hoehe von 7500 Prozent, was nach Adam seinen Riesen dann 750 Rupien (also ca 11 Euro) ausmachte. Nun ja, wir bezahlen so etwas gerne, um die Tempelpflege voranzutreiben...und der Taj Mahal ist wirklich wunderschoen und sehenswert (im Gegensatz zu diversen anderen "Sehensunwuerdigkeiten"). Ein Palast der Liebe...Wir hatten uns gefragt, ob das wohl der richtige Ort sei, um seiner Angebeteten ein Proposal zu machen....Besonders wenn das Licht sich veraendert, wechselt auch der Marmor seine Farben und taucht den ganzen Palast in Farben von gelb bis rot....


Der Taj Mahal in bruetender Hitze

Die Funktionsweise von Marmor sollte uns dann auf unserer Schlepper/Neppertour naehergebracht werden. "Just look sir, no buy.." Alles klar, wir fuhren dann also zum naheliegenden Marmorhersteller und liessen uns die Produktionstechnik erlaeutern. Anschliessend versuchte uns der Superseller dann, einen Marmortisch aufzuschwatzen. Die Situation sieht so aus: Man wird auf eine Couch in die Ecke eines Raumes gebracht, es wird Tee gereicht und alle Stuecke von sehr teuer-no thanks bis sehr billig-maybe I buy vorgelegt. Dann stehen meist 5 Leute um einen rum, die einem das NEIN wirklich schwer machen. Man muss dann wirklich wissen, dass man keinen 300 kg schweren Tisch auf seiner Backpack-Tour mitnehmen moechte, was natuerlich auch mit dem Argument "no problem, sir, I can send you" ausgehebelt werden soll. Fuer jedes gekaufte Teil bekommt unser Fahrer, der Guide und der Touroperator eine schoene Provision. Man kann sich vorstellen, wie teuer im Endeffekt die Ware ist....

Unser Guide wollte uns danach in sein Restaurant bringen, bei dem er natuerlich die meisste Kommission kassierte, aber irgendwie haben wir dieses System nach dem ersten Tag herausgefunden, was uns den Uebermut gab, unser Restaurant auch mal selber auszusuchen. Das war kein Fehler, denn der naechste Nepp wartet an der naechsten Ecke.
Nach "wisch cantry, sir" und der Antwort "Germany" wird einem lustigerweise immer das teuerste Menue empfohlen. Heute bekamen wir dann beim SilberschleppNepp die Antwort, wieso das so sei: "Germans are very rich", womit sie natuerlich zweifelsfrei Recht haben....

Nach Speisung ging es dann wieder ins SchneppNepp Restaurant unseres Fahrers Neirat (oder so), obwohl wir ihm klar machten, dass wir schon gegessen hatten. Nun ja, auch hier wollten wir nicht ungnaedig sein und ihn um seine Kommission bringen, also bestellten wir uns noch etwas zu essen, diesmal aber teilten wir uns das Mahl.


Niirach (oder so) vor unserem Restaurant

Vollgefressen und Neijerat (oder so) um Kommissionen reicher fuhren wir dann unsere Strategie ueberdenkend ins Hotel und freuten uns auf unseren Trip nach Jaipur, der Stadt des Silbers und der Hauptstadt Rajasthans.........


Abschlepp- bzw. Anschubart auf indisch....

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Mittwoch, 8. Juli 2009
Andere Laender (definitiv) andere Sitten....
.....oder wie der Inder ruelpst, spuckt und stuhlt.

Am Bahnhof von Varanasi angekommen, freuten wir uns ueber die 2,5 stuendige Verspaetung des Zuges nach AGRA.


Trubel, Jubel, Heiterkeit am Bahnhof von Varanasi

Als dieser dann doch kam, waren wir uns zuerst nicht sicher, ob wir tatsaechlich im richtigen Zug sassen, denn von 100 Indern, meinten 30, dies sei der Zug nach Nirgendwo, 40 bejaten AGRA und die restlichen 30 gaben Ziele von Erleuchtung bis zum Nirvana an. Man muss hier immer das arithmetische Mittel der Antworten auswerten. Statistiker haetten hier ihre wahre Freude.

Im Zug auf unseren Plaetzen sitzend,....

..wer sich fragt, warum gestern mitten im Satz unterbrochen wurde. Der Strom ist leider zweimal abgek...also weiter im Text

...assen wir unser Abendmahl nach indischer Art, also schoen mit Haenden. Es scheint in Indien Brauch zu sein, seiner positven Einstellung zum Essen Ausdruck zu verleiehen, indem man einfach mal neben dem Tischnachbarn laut ruelpst. Morgens beim Zaehneputzen und auch gern in der Strasse, beim Einkaufen, oder bei OBI spucken die Maenner (gern aber auch mal die Frauen) dann das aus, dessen sie nicht sonderlich zugeneigt sind.

Sven und ich vermuteten, dass dies einfach an der feudalen Luft in Indien liegt und sich hier uebermaessiger als in anderen Laendern ein gewisser Film auf den Bronchien ablagert, der es wert ist, abgetragen zu werden.

Nun gut. Nach dem Essen ratterte der Zug durch die Nacht, so dass wir beide fast seekrank wurden.

Um 0.00 riss dann ein aufgeregter Inder die Vorhaenge unserer Kabine auf, um uns auf seine Art mitzuteilen, dass wir auf seinen Plaetzen sitzen wuerden, was aber nicht stimmte. Dies lag daran, dass die Nummern neu vergeben wurden, und keiner mehr wusste, wo er sitzen durfte.

So ging es an vielen Feldern mit einfachen Strohhuetten und vielen im Morgengrauen ihrer Morgentoilette taetigen Indern und Inderinnen vorbei nach Agra. Dieses Bild der morgendliche Toilette fand bei Sven so viel Anerkennung, dass er alle Inder, einfch mal beim Kacken fotografierte. Man muss sich das so vorstellen: Schwer bewaffnet mit einem Becher Wasser sucht man sich einfach hinter dem Feld einen kuscheligen Platz (moeglichst mit Unterhaltung neben seinem Nachbarn) hockt sich hin und laesst id joenn. Dieses Bild von 20 in tiefster Hocke sitzenden Inder fand ihr jaehes Ende in Svens Kamera...


Suchbild: wieviele stuhlende Inder befinden sich hier?

..wo doch Verdauung so wichtig und gerade hier nicht unproblematisch ist.


from the backside of life.....

Nun ja, wir kamen in Agra an und durften uns dann von unserem Fahrer Nerij (oder so) am Bahnhof in Agra abholen lassen.....

....Dann gings ab zum Hotel....den Ruettelzugschlaf nachholen....Gute Nacht....

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Dienstag, 7. Juli 2009
Silk City Varanasi
Good Moring...,

ich vergass zu erwaehnen, dass ich im Zug nach Varanassi von einer Person mit einem Fluch belegt wurde. Man sagte mir, dass diese Personen Transsexuelle seien. Transsexuelle gelten hierbei aufgrund ihrer Ambiguität als Mittler zwischen der Macht der Götter und den Menschen. Da ich ihr/ihm also kein Geld gegeben habe, flog ich gestern fast in den Ganges und verlegte meine Brille, so dass ich jetzt nichtsehend weiterreisen werde. Manche behaupten, dass ihnen als Kindern die Augen ausgebrannt werden, damit sie als blinde Bettler bessere Erfolgsaussichten haben.
Nach kurzer Rundtour gestern in Varanasi und einer kleinen Shoppingtour durch das muslimische Viertel, goennten Sven und ich uns fuer den Rueckweg ins Hotel eine Fahrrad-Rikscha.

Anfangs noch sehr euphorisch merkte der Fahrer bald , was er sich da aufgeladen hatte. 150 kilo geballtes Dynamit. Der arme Kerl stramepelte sich dermassen einen ab, dass er nach 2 Kilometer erstmal eine Brotzeit einlegen musste. Mich wundert, dass Indien bei der Tour de France bisher noch nichts gerissen hat.

Zu erwaehnen ist auch noch der Zahnarzt auf der Strasse, der Dr Alban hier alle Ehre macht. Nicht singend aber dafuer mit Gottes Schwueren belegend, zog er die Spritze in einem kleinen Topf auf und betaeubte so seine Patienten lokal (im wahrsten Sinne). Ganz oeffentlich werden den Indern also auf der Strasse die "Fressen poliert".

Ich wede mir morgen wohl eine neue Brille zulegen muessen, damit ich weiterschreiben kann.

Wir duesen jetzt zum Uebernachtzug nach Agra, um uns morgen den Taj Mahal bei Sonnenaufgang anzuschauen.

Falls der Fluch voruebergeht.....

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Sonntag, 5. Juli 2009
Illumination is getting closer...
Also, nachdem Marcus ja bereits ein paar Sachen hier hinterlassen hat, kommt jetzt ein Abriss der ersten Tage aus Sicht von S-almost S!

Nachdem man sich in Delhi ein wenig aklimatisiert hatte, war auch das halb so wild, wobei ich glaube, dass ich diese Stadt niemals so faszinierend finden koennte wie z.B. Bangkok. Obwohl's vom Geruch her schon vergleichbar ist...nicht fuer empfindliche Naeslein! Auch der Unterschied zwischen arm und reich ist hier nicht wirklich krasser, obwohl man im ersten Moment schon schockiert ist, wenn einen ein Bettler mit leerer Augenhoehle anstarrt oder ca. 13 jaehrige Maedels mit ihren Kindern auf dem Arm dich anbetteln...das schlimmste aber sind die laestigen Typen, die dich erstmal zulabern mit allerlei Dummschwaetz, um dir dann irgendwann doch irgendetwas aufschwatzen zu wollen...und ausserdem sollte man auf eine Reise nach Indien verzichten, wenn man eine "Hey Alter, was Guckst du?!"-Natur ist, weil die Alter hier dich nur "guckst du" ;)...

Also ich fuer meinen Teil bin froh aus Dehli raus und endlich wieder "On the road" zu sein. Was sich wohl auch heute morgen unverkennbar in meinem Gesicht ablesen liess, als ich mit eingemeisseltem Grinsen aus dem Nachtzug Dehli - Varanssi die fantastische Landschaft und indische Kultur beobachten konnte. Jedem der solche Touren noch nicht gemacht hat, sei dieses hier nochmal ans Herz gelegt!!...


Tibetische Gebetsfahnen

Also, wie gerade schon berichtet befinden wir uns jetzt in Varanassi, der heiligen Stadt am Ganges...nein ich werde nicht in der "Grossen Mutter" - wie die Inder den Fluss nennen - schwimmen, auch wenn es einem einen Schritt naeher an die Erleuchtung einbringen soll. Von diesem Gedanken bin ich abgewischen, nachdem ich gelesen habe, dass hier in 100ml Wasser 1500000 Faekalbakterien schwimmen und die Anzahl fuer ein Bad geeignetes Wasser bei ca. 100
liegen sollte *lecker*...


Im Nachtzug nach Varanasi

Nach den Strapazen des Nachtzuges und ein wenig Erholung auf dem Hotelbett, ging 's zum Tempel, der an der Stelle steht, an dem Buddha (angeblich) die Erleuchtung fand. Angeblich, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich einem Betelnuss kauenden Grossvater, bei dem wir dachten er kotzt uns jeden Moment auf die Fuesse *spuck, spuck*, allzu viel Vertrauen entgegen bringen sollte!?


Siddarthas Erleuchtungsstaette

...Danach ging 's noch in ein archaeologisches Museum mit allerlei ollem Buddha-Gebroeckel. Dann brachte uns der Fahreer vom Hotel vorgeblich in das weltbekannte Moslem-Viertel, wo die bekannten Seidentuecher produziert werden...da bringt uns doch so 'n Typ tatsaechlich in zwei Raeume in denen jeweils ca. 4-6 Webstuehle stehen, an denen neben Erwachsenen halt auch ein paar Kinder sitzen, Alter ca. 8-12 Jahre. Wir natuerlich erstmal ziemlich runtergekommen, da erzaehlt uns der Typ, die Kinder wuerden morgens noch in die Schule gehen und anschliessend 8 Stunden arbeiten, allerdings mit einer Stunde Mittagspause und das sei ja viel besser als das sie auf der Strasse abhaengen und da spielen wuerden. Anschliessends besitzt der noch die Frechheit uns tatsaechlich das Zeug verkaufen zu wollen. Wir haben ihn wohl angeschaut wie zwei Autos, jedenfalls haben wir offensichtlich ziemlich verstoert den Ort des Geschehens verlassen und planen heute Nacht einen Brandanschlag auf den Schuppen!...Naja, das scheint hier echt normal zu sein und wir Idioten kaufen das Zeug auch noch in Europa!?? Ich glaub ich mach 'nen Handarbeitskurs wenn ich zurueck bin und naehe meine Klamotten selber?!...

Jedenfalls waren wir ziemlich angepisst, dass uns die Typen jedesmal in einen Shop schleppen wollen, in dem sie offenbar Provision kassieren...Da wir ja von hier nach Agra fahren und aufgrund der Kuerze der Zeit ein Wagen gebucht haben, habe ich den Touroperator erst mal angerufen und ihm gesteckt, dass wir keinen Bock auf eine Shopping-Tour durch Indien haben...er tat voellig entsetzt, als wuesste er nichts davon, obwohl uns der Fahrer in Dehli erzaehlte er kassiere auch Provision!? Ich denke aber er hat's verstanden und wir sind damit befreit von der Shop-Schlepperei und koennen den Trip durch Rajasthan in vollen Zuegen geniessen!!!?...


Ganges Feier

Gerade waren wir noch am Ganges auf einer Feier, die hier wohl jeden Abend zu Ehren von Shiva stattfindet, da Varanasi die Stadt Shivas ist. Hier konnten wir auch sehen, wie sieben Leichen verbrannt wurden, auch mal 'ne neue Erfahrung!??...Morgen frueh um fuenf geht's dann auf 'ne Bootstour auf dem Ganges um den Sonnenaufgang zu beobachten, was tut man sich alles an!!!...

So, das soll erst mal reichen...

Liebe Gruesse aus und natuerlich von Shiva und seiner Stadt!!

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Samstag, 4. Juli 2009
Delhi...und die Mission
Moin Moin, heute morgen holte uns unser persoenlicher Fahrer Nerji (oder so) um 10 Uhr an unserem Hotel ab, um uns Delhi zu zeigen. Der Fahrer wurde uns mit freundlicher Genehmigung unseres Tour Operator Shafti und Romi umme Ecke als "check our service my friend..., please..." zur Verfuegung gestellt, mit dem Ziel, uns eine massgeschneiderte Tour zu verkaufen....und Sven und ich haben natuerlich angebissen....wer auf der Ramblas in Barcelona gegen Huetchenspieler antreten will, der sollte sich auf jeden Fall in den Bann der Schlepper begeben....Hier geht einiges....
Nerja (oder so) brachte uns irgendwie zum Tempel, in dem unser aller Freund Ghandi (oder was von ihm uebrig geblieben ist)weilt. Der Verkehr ist der Wahnsinn. Auf Spur 28 raste er an Kuhwagen vorbei, die Spur 13 belegt haben. Auf Spur 4 lagen die Kranken und Alten, die auf der sog. Autobahn umkurvt werden muessen. Auch eine Massnahme der indischen Regierung, der Demographie und damit dem anstehen Kollaps des hiesigen Rentensystems entgegen zu wirken.
Heute Nacht hab ich davon getraeumt, dass alle Rikschas dieser Welt auf mich zu fuhren, um mir ihren Service anzubieten...
Nach Ghandis Grab und dem Red Fort und einigen Tempeln, in denen Sven und ich um Shivas Anerkennung baten, fuhr uns Nejari (oder so) zu Emporio...dem Armani unter den Handarbeitern Indiens...


Ein tapferes Schneiderlein (mit uns 3 Stunden verhandelnd...)

Er wollte eine halbe Stunde auf uns warten, aber als wir nach 3 Stunden, 25!!!!!!!Schals, einer indischen Tracht und einem Massanzug aus dem Laden kamen, war Nejaru (oder so) beruhigt, dass wir nicht verloren geganen waren. Zuerst dachte er, man habe uns auf die fliegenden Teppiche gesetzt und zurueck nach Deutschland geflogen, aber wir beruhigten ihn und sagten, dass die Schals fuer unsere Frauen in Deutschland seien und das beruhigte ihn sehr...

Morgen gehts nun also los. Hier unsere Tourdaten:
Dehli-Varanassi-Agra-Jaipur-Pushkar-Bikaneer-Jaisalman-Jodphur-Udaiphur-Amedabad-Goa-Mumbai-Kuwait City-Frankfurt-Koeln-(Sven Coesfeld)

Wir bleiben dran.....

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Donnerstag, 2. Juli 2009
Erstmal ankommen....


Nun ja, Sven ja schon fast alles geschrieben. Also, der erste Eindruck ist schn sehr famos. Als wir nach dem warmen Wuestenwind in Kuwait City und kurzer Panik am Flughafen den Flug nach Delhi geniessen konnten, wechselten wir unsere Euros und bekamen so viel Geld, dass wir zuerst uns erst einmal die Regeln fuer Monopoli durchgelesen haben. Die Nepperei fing zwar schon am Flughafen in Delhi an, aber da wir den einsamem Planetenfuehrer gefolgt sind, konnte uns nichts passieren. Ein total durchgeknallter Taxifahrer fuhr uns auf einer 2spurigen Autobahn in das Center von Delhi. Durch ihn haben wir gelernt, dass man aus 2 Spuren auch mal locker 5 machen kann. Wichtig dabei die Hupe.
Er hupte so ziemlich alles aus dem Weg, was sich ihm in denselbigen stellte. Auch vor alten Frauen scheute er nicht zurueck. Der Taxifahrer muss unheimlich viele Verwandte und Freunde haben, denn alle sprachen ihn auf uns an und wollten nur unser Bestes. Leider wussten wir schon, in welches Hotel wir wollten und so ging nach kurzer Diskussion die Fahrt weiter. Am Hotel angekommen kaempften wir um die guenstigsten Zimmer, aber der Confroncierge wollte uns partout nur die teuren vermitteln. Nun ja, was tut man nicht alles fuer ein Eis von Schoeller....

In den Strassen von Delhi herrscht Anarchie....aber man kann sich daran gewoehnen...


Sven und ich ueberlegen, ob wir nicht ein zweites Business eroeffnen sollten...Wir bleiben auf jeden Fall dran, denn echte Kaschmirstoffe findet man nirgends guenstiger....
Nach 4 Bier mit unserem Oberschlepper und Nepper muss ich sagen, dass ich ihm so langsam vertraue....Er nahm uns mit zu sich nach Hause, um uns nochmal von seiner Ehrlichkeit zu ueberzeugen, aber wir werden sehen, ob uns einer seiner 300 Cousins morgen jetzt das Toppacket verkaufen wird. Es bleibt spannend....und bisher sind alle Menschen sehr freundlich....Ein paar meiner Kugelschreiber konnte ich auch schon unter das Volk bringen. Neben unserem Hotel gibt es einen Tempel, in dem obdachlose Kinder gespeist wurden....Nun werden sie demnaechst auch mit Max-Weber Kugelschreibern die indische Sprache lernen....
Morgen ist ein neuer Tag.....
LG Marcus

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Dreeeeeeeeck und Schlepperei
Endlich angekommen! Nachdem der sch... Flieger in Kuwait City zwei Stunden Verspaetung hatte.
Dehli ist ein Moloch! Erinnert mich auch an die erste Ankunft in Bangkok, aber das potenziert! Haben natuerlich schon diverse Typen kennengelernt, die uns was aufschwatzen wollen...von Reisen ueber Klamotten etc. Bin froh, dass ich nicht mit einer Dame hier bin, da wir dann vermutlich schon 1000 Euro ausgegeben haetten und der Rucksack voellig ueberfuellt waere. Naja, selbst ich ueberlege morgen mal ein "Care-Paket" nach D. zu versenden, da es hier fuer kleine Euros echt cooooole Sachen zu erstehen gibt und wir ja, wenn Dehli einmal verlassen wurde nicht mehr hier einlaufen werden!
Also schon diverse Schlepper kennengelernt, bei dem einen waren wir getrade noch ein Bierchen trinken (aber davon spaeter mehr)...erste eindruecke gewonnen und jetzt ueberlegen, ob Tour oder auf eigene Faust...soviel zuerst mal in aller kuerze...
PS Magen noch stabil...und Stuhl fest...will das einer wissen????
Kusse aus dem Modder, xo
S.

Ps Jetzt kommt noch der M.

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Dienstag, 30. Juni 2009
The backpack is packed
Shanti, shanti...

der Rucksack ist gepackt und alle Reisevorbereitungen wurden getroffen...hoffentlich!? Vermutlich hab' sch wieder die Hälfte vergessen oder nur die Klamotten mitgenommen, die eh kein Schwein in Indien braucht...ist aber auch egal, da die Reise zählt und der Topp-Manager ja bekanntlicherweise nur mit Zahnbürste und Kreditkarte reist!...nee, 'n bißchen mehr hab ich schon eingepackt!
Jedenfalls öle ich hier im Moment schon mal genau so ab, wie das vermutlich da der Fall sein wird, also eine super Einstimmung auf die Reise!

Nervosität will sich noch nicht so recht einstellen, was aber auch ok ist. Viel mehr überwiegt die Freude endlich wieder auf Tour zu sein...also die nächste Meldung gibt's dann wohl aus Indien...
Bis dahin wünsche ich euch allen alles Liebe, xo Sven

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Montag, 29. Juni 2009
2days2go
So liebe Freunde der aufgehenden Abendsonne,
in 2 Tagen werden wir also das Flugzeug besteigen und uns erstmal in die Ölfelder Kuwaits bewegen.

Samstag wurde der Globetrotter, McTrek und SportScheckomat nochmal auf Tauglichkeit geprüft. Bestanden haben fast alle. Ich muss gestehen, dass mich Outdoorläden in ihrer Größe irgendwann überfordern, besonders wenn sich halb Köln überlegt, in den Sommerferien eine Trekking-Tour zu machen.

Bevor die Reise überhaupt losgeht, hab ich also schon mal xxx,xx Euro für Rucksack, Mückennetz, Impfungen, Reiseapotheke etc. ausgegeben und darf jetzt mit Sven aufgrund des Budgets in Ab-,Be-und Umsteigen hausen, die einem das Land auf ganz intime Weise näherbringen werden. Auf jeden Fall freuen wir uns und bleiben dran.

Und wie Konfuzius sagt:
Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.

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