Montag, 13. Juli 2009
Die Cameltrophie in Jaisalamer mit Uebernachtung in der Wueste
marcoulio, 14:20h
Namaste,
auf der Fahrt von Bikaner nach Jaisalmer passierte natuerlich das gleiche wie vorher. Viele Kuehe, Schafe und aehnliche Hindernisse auf der Strasse, die durch gekonnte Manoever umwunden wurden. Nur aergerlich, dass zufaellig immer zur selben Zeit auf der Gegenfahrbahn ein dreimal groesserer und ueberladener Moechtegern-Lkw fuhr. Aber Nuraij (oder so) hatte immer alles im Griff.
Nach gefuehlten 23 Stunden und 10 Minuten (tatsaechlich waren es nur 5) in bruetender Hitze aber einem sichtlich der Hitze nichts entgegenbringenden Nerjai (oder so) kamen wir im Camp in der Naehe vn Jaisalamer an. Die Stimmng war gut, denn Sven pennte wie ueblich im Auto und war voller Tatendrang. Ich befand mich musikalisch auf dem Hoehepunkt, nachdem ich Neirhais (oder so) einzige CD zum 345 Mal durchhoeren durfte (ich hatte keinen MP3 Player dabei). Mittlerweile kenn ich alle Lieder und Texte auswendig, was sehr zur Erheiterung der indischen Bevoelkerung fuehrt.
Im Camp wurden wir dann auf zwei Kamele gesetzt und in die Wueste gejagt.

Sven, Sieger der diesjaehrigen Cameltrophie.....
Der Ritt war ziemlich cool, denn so konnte man den Sonnenuntergang mal anders wahrnehmen. Ein sehr ruhiger und friedvoller Ort, nur die Kamele, die Kameltreiber, Sven und ich genossen in aller Stille den sinkenden Feuerball.

Ein Ort der Stille und Wiederkauens....
Dann liefen mehrere Kinder auf uns zu und verlangten das Uebliche. Rupies, Shampoo, Pen please oder Biskuit. Nachdem ich noch einen Stift vom Max-Weber-Berufskolleg in der Tasche fand, umlagerten mich ca 10 Kinder und versuchten an mir hochzuspringen, um den Stift zu ergattern. Ich konnte mich diesmal (anders als in meinem Unterricht) nicht durchsetzen und trat die Flucht nach vorne an, indem ich dem zur Hilfe eilenden Stammesfuehrer den Stift zuwarf. Dieser darf nun auslosen, wer ihn bekommt.
Bei so viel Last hilft nur ne Rast.....
Zurueck im Camp lernten wir dann 2 nette Kanadierinnen, 2 Englaender und ein Aussipaerchen kennen, die mit uns im Camp waren. Nach gemeinsamen Dinner und kurzen Kennlernspielchen ging es dann gegen 21:00 Uhr auf dem Kamelkarren in die Wueste zurueck.
Dort wurden dann fuer uns 8 Betten aufgebaut, nett bezogen und zurechtgemacht. Nach anhaltendem Austausch ueber verschiedene den jeweiligen Kontinenten zuzuordnenden Unterschieden und Gemeinsamkeiten wurde in trauter Runde an Montezuma gedacht und dann....
....unter dem krassen Sternenhimmel und Halbmond das Nickerchen schlechthin gemacht. Der Himmel war klar, die Sterne leuchteten und ein leichter Wuestensandwind umspuelte unseren Koerper (umspuelen ist hier geschmeichtelt, wie sich am naechsten Morgen herausstellte).
Ok, die Zaehne erhielten ihren notwendigen Sandstrahl, was sich beim Kauen bemerkbar machte und der Koerper erhielt das Peeling des Tages, but it was just amazing.....hillarious....marvelouss....
Nach Ruekkehr zum Camp um 6.00 Uhr gab es dann lecker Fruehstueck. Anschliessend fuhr uns Nearaej (oder so) dann in unser Hotel nach Jaisalamer, in dem wir dann erstmal ne Muetze Schlaf nahmen. Gut gestaerkt ging es dann in das atemberaubende Fort, in dem Haendler wieder und wieder versuchten, uns ihre Waren aufs Augen zu druecken.
Ich habe aber eine neue Strategie gefunden, um Sven und mich zu schuetzen. ICH texte die Inder jetzt so dermassen zu, dass sie nach 5 Minuten abwinken und keinen Bock mehr haben, ueber ihre Waren zu sprechen. Ich erzaehle ihnen dann, "I come from Greece", welches sie meistens nicht kennen und nicht wagen, weiterzufragen. Falls uns dann doch noch jemand auffordert, etwas zu kaufen oder nur zu schauen, erzaehliche ich ihnen auf Spanisch irgendwelche Geschichten, welche sie nicht verstehen und mich dann wieder aus dem Laden begleiten.

Auf dem Weg zur naechsten Halbwahrheit.....
Hola kala MALAKA....
Dieser Satz gefaellt den Indern so gut, dass sie ihn eifrig nachplappern und dabei jeder ihrer guten und weniger gepflegten Zaehne aufblitzen.....und hoffentlich treffen sie nicht irgendwann einmal auf ein griechisches Paerchen hier, aber wieso sollten die Griechen hier Urlaub machen.....
...bei der Aegaeis vor der Tuer......
auf der Fahrt von Bikaner nach Jaisalmer passierte natuerlich das gleiche wie vorher. Viele Kuehe, Schafe und aehnliche Hindernisse auf der Strasse, die durch gekonnte Manoever umwunden wurden. Nur aergerlich, dass zufaellig immer zur selben Zeit auf der Gegenfahrbahn ein dreimal groesserer und ueberladener Moechtegern-Lkw fuhr. Aber Nuraij (oder so) hatte immer alles im Griff.
Nach gefuehlten 23 Stunden und 10 Minuten (tatsaechlich waren es nur 5) in bruetender Hitze aber einem sichtlich der Hitze nichts entgegenbringenden Nerjai (oder so) kamen wir im Camp in der Naehe vn Jaisalamer an. Die Stimmng war gut, denn Sven pennte wie ueblich im Auto und war voller Tatendrang. Ich befand mich musikalisch auf dem Hoehepunkt, nachdem ich Neirhais (oder so) einzige CD zum 345 Mal durchhoeren durfte (ich hatte keinen MP3 Player dabei). Mittlerweile kenn ich alle Lieder und Texte auswendig, was sehr zur Erheiterung der indischen Bevoelkerung fuehrt.
Im Camp wurden wir dann auf zwei Kamele gesetzt und in die Wueste gejagt.

Sven, Sieger der diesjaehrigen Cameltrophie.....
Der Ritt war ziemlich cool, denn so konnte man den Sonnenuntergang mal anders wahrnehmen. Ein sehr ruhiger und friedvoller Ort, nur die Kamele, die Kameltreiber, Sven und ich genossen in aller Stille den sinkenden Feuerball.

Ein Ort der Stille und Wiederkauens....
Dann liefen mehrere Kinder auf uns zu und verlangten das Uebliche. Rupies, Shampoo, Pen please oder Biskuit. Nachdem ich noch einen Stift vom Max-Weber-Berufskolleg in der Tasche fand, umlagerten mich ca 10 Kinder und versuchten an mir hochzuspringen, um den Stift zu ergattern. Ich konnte mich diesmal (anders als in meinem Unterricht) nicht durchsetzen und trat die Flucht nach vorne an, indem ich dem zur Hilfe eilenden Stammesfuehrer den Stift zuwarf. Dieser darf nun auslosen, wer ihn bekommt.
Bei so viel Last hilft nur ne Rast.....
Zurueck im Camp lernten wir dann 2 nette Kanadierinnen, 2 Englaender und ein Aussipaerchen kennen, die mit uns im Camp waren. Nach gemeinsamen Dinner und kurzen Kennlernspielchen ging es dann gegen 21:00 Uhr auf dem Kamelkarren in die Wueste zurueck.
Dort wurden dann fuer uns 8 Betten aufgebaut, nett bezogen und zurechtgemacht. Nach anhaltendem Austausch ueber verschiedene den jeweiligen Kontinenten zuzuordnenden Unterschieden und Gemeinsamkeiten wurde in trauter Runde an Montezuma gedacht und dann....
....unter dem krassen Sternenhimmel und Halbmond das Nickerchen schlechthin gemacht. Der Himmel war klar, die Sterne leuchteten und ein leichter Wuestensandwind umspuelte unseren Koerper (umspuelen ist hier geschmeichtelt, wie sich am naechsten Morgen herausstellte).
Ok, die Zaehne erhielten ihren notwendigen Sandstrahl, was sich beim Kauen bemerkbar machte und der Koerper erhielt das Peeling des Tages, but it was just amazing.....hillarious....marvelouss....
Nach Ruekkehr zum Camp um 6.00 Uhr gab es dann lecker Fruehstueck. Anschliessend fuhr uns Nearaej (oder so) dann in unser Hotel nach Jaisalamer, in dem wir dann erstmal ne Muetze Schlaf nahmen. Gut gestaerkt ging es dann in das atemberaubende Fort, in dem Haendler wieder und wieder versuchten, uns ihre Waren aufs Augen zu druecken.
Ich habe aber eine neue Strategie gefunden, um Sven und mich zu schuetzen. ICH texte die Inder jetzt so dermassen zu, dass sie nach 5 Minuten abwinken und keinen Bock mehr haben, ueber ihre Waren zu sprechen. Ich erzaehle ihnen dann, "I come from Greece", welches sie meistens nicht kennen und nicht wagen, weiterzufragen. Falls uns dann doch noch jemand auffordert, etwas zu kaufen oder nur zu schauen, erzaehliche ich ihnen auf Spanisch irgendwelche Geschichten, welche sie nicht verstehen und mich dann wieder aus dem Laden begleiten.

Auf dem Weg zur naechsten Halbwahrheit.....
Hola kala MALAKA....
Dieser Satz gefaellt den Indern so gut, dass sie ihn eifrig nachplappern und dabei jeder ihrer guten und weniger gepflegten Zaehne aufblitzen.....und hoffentlich treffen sie nicht irgendwann einmal auf ein griechisches Paerchen hier, aber wieso sollten die Griechen hier Urlaub machen.....
...bei der Aegaeis vor der Tuer......
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Die Aufloesung...
tzween, 13:56h
...oder wie das Unwetter allzu neugierige Leser nicht befriedigt einschlafen liess!?
Also nachdem S-G sich tatsaechlich doch hat den Stein aufschwatzen lassen und M-S ohne NeppSchlepp den Laden verliess, ging's endlich ins Hotel, wo wir nach einer Dusche, die man bei ca. 40 Grad im Schatten eigentlich alle fuenf Minuten gebrauchen koennte, ein wenig relaxen konnten.
Danach ging's dann nur noch in ein sehr entspanntes Restaurant, wo wir das erste Mal ganz ohne massiv Bedraeungung unser Essen zu uns nehmen konnten. Was fuer ein entspannter Abend!

Kleine Bettlerin auf dem Weg nach Pushkar
Ok, am naechsten Morgen ging's dann wieder auf die Reise, diesmal Richtung Pushkar. Kurz vor der Ankunft lernten wir dann eine neue Methode "how to make some Rupies in India" kennen und zwar wird kurz vor der Einfahrt ins Dorf Pushkar einfach mal eine Schranke installiert, an der ca. 15 Inder rumlungern (Sorry, aber anders kann man dazu wirklich nicht sagen!) und von ankommenden Autos erst mal einen Wegezoll einkassieren.

Der Schrankenwaerter (Bloss nicht bewegen)
Schliesslich in der heiligen Stadt eingetroffen, konnten wir erst mal in unserem sehr schoenen Hotel, wie koennte es auch anders sein, ein wenig chillen!...Leider mussten wir feststellen, dass der heilige See der ebenso heiligen Stadt kein Wasser mehr besass, da dieses wohl dermassen verseucht war, dass man auch dem haertest gesottenen Hindi ein Bad in diesem See nicht mehr zumuten wollte. Nichts desto trotz, haben die Jungs gar nicht dumm eine kleine Pfuetze uebrig gehalten, damit sie auch weiterhin die Touris zu den Ghats runterlotsen und diesen dafuer "10 Rupies" oder gerne auch mehr abluchsen koennen.
Als wir gerade insa Staedchen aufbrechen wollten zeigte uns Petrus erst mal wieder, was es heisst in der Monsunzeit eine Reise durch Indien zu starten, was Marcus , inspiriert durch ein paar Pushkarner, fuer eine openair Shower nutzte.

Jesus of Pushkar
Pushkar ist ein sehr nettes Oertchen, was einen Abstecher durgaus wert ist. Nach der obligatorischen Shoppingtour und eine paar kleinen Einkaeufen, wurde noch die auch schon obligatorische Chai-Lassi-Kombi zu sich genommen und dann der Rueckzug Richtung Hotel angetreten.
Hier lauerte Neeraj dann mit einer kleinen Ueberraschung, die uns an Montezumar, oder war es Montefumar und unseren Costa RicaTrip erinnerte.
Nachdem wir dann noch mit ein paar Leuten auf der Terrasse, gegessen und Backpacker-Latein ausgetauscht haben ging's in unser Appartement, wo wir durch Neeraj inspiriert noch die besagte Buchstabentanz-Session abhielten. "Sooo funny or maybe some what strange!? Anyway!"
Also der Ablauf sieht folgendermassen aus: Man nehme eine Petzel-Stirnlampe mit Rotlicht und stelle die Kamera auf eine Belichtungszeit von 15 Sekunden. Dann versucht mann nach Ausloesen der Selbigen innerhalb dieser Zeit mit der Stirnlampe auf dem Kopp moeglichst leserlich seinen zu tanzen, was wir finden ziiiieeeemlich gut gelungen ist (s.u.)

Ohne Worte
Soweit die Aufloesung...Take care and see you soon,
xo S-S (nach diesem Tanz definitiv!!!)
Also nachdem S-G sich tatsaechlich doch hat den Stein aufschwatzen lassen und M-S ohne NeppSchlepp den Laden verliess, ging's endlich ins Hotel, wo wir nach einer Dusche, die man bei ca. 40 Grad im Schatten eigentlich alle fuenf Minuten gebrauchen koennte, ein wenig relaxen konnten.
Danach ging's dann nur noch in ein sehr entspanntes Restaurant, wo wir das erste Mal ganz ohne massiv Bedraeungung unser Essen zu uns nehmen konnten. Was fuer ein entspannter Abend!

Kleine Bettlerin auf dem Weg nach Pushkar
Ok, am naechsten Morgen ging's dann wieder auf die Reise, diesmal Richtung Pushkar. Kurz vor der Ankunft lernten wir dann eine neue Methode "how to make some Rupies in India" kennen und zwar wird kurz vor der Einfahrt ins Dorf Pushkar einfach mal eine Schranke installiert, an der ca. 15 Inder rumlungern (Sorry, aber anders kann man dazu wirklich nicht sagen!) und von ankommenden Autos erst mal einen Wegezoll einkassieren.

Der Schrankenwaerter (Bloss nicht bewegen)
Schliesslich in der heiligen Stadt eingetroffen, konnten wir erst mal in unserem sehr schoenen Hotel, wie koennte es auch anders sein, ein wenig chillen!...Leider mussten wir feststellen, dass der heilige See der ebenso heiligen Stadt kein Wasser mehr besass, da dieses wohl dermassen verseucht war, dass man auch dem haertest gesottenen Hindi ein Bad in diesem See nicht mehr zumuten wollte. Nichts desto trotz, haben die Jungs gar nicht dumm eine kleine Pfuetze uebrig gehalten, damit sie auch weiterhin die Touris zu den Ghats runterlotsen und diesen dafuer "10 Rupies" oder gerne auch mehr abluchsen koennen.
Als wir gerade insa Staedchen aufbrechen wollten zeigte uns Petrus erst mal wieder, was es heisst in der Monsunzeit eine Reise durch Indien zu starten, was Marcus , inspiriert durch ein paar Pushkarner, fuer eine openair Shower nutzte.

Jesus of Pushkar
Pushkar ist ein sehr nettes Oertchen, was einen Abstecher durgaus wert ist. Nach der obligatorischen Shoppingtour und eine paar kleinen Einkaeufen, wurde noch die auch schon obligatorische Chai-Lassi-Kombi zu sich genommen und dann der Rueckzug Richtung Hotel angetreten.
Hier lauerte Neeraj dann mit einer kleinen Ueberraschung, die uns an Montezumar, oder war es Montefumar und unseren Costa RicaTrip erinnerte.
Nachdem wir dann noch mit ein paar Leuten auf der Terrasse, gegessen und Backpacker-Latein ausgetauscht haben ging's in unser Appartement, wo wir durch Neeraj inspiriert noch die besagte Buchstabentanz-Session abhielten. "Sooo funny or maybe some what strange!? Anyway!"
Also der Ablauf sieht folgendermassen aus: Man nehme eine Petzel-Stirnlampe mit Rotlicht und stelle die Kamera auf eine Belichtungszeit von 15 Sekunden. Dann versucht mann nach Ausloesen der Selbigen innerhalb dieser Zeit mit der Stirnlampe auf dem Kopp moeglichst leserlich seinen zu tanzen, was wir finden ziiiieeeemlich gut gelungen ist (s.u.)

Ohne Worte
Soweit die Aufloesung...Take care and see you soon,
xo S-S (nach diesem Tanz definitiv!!!)
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