Samstag, 18. Juli 2009
Leaving Jaisalmer to Jodhpur
Mahlzeit,

nach der hervorragenden Safari und der Fortbesichtigung verbrachten wir noch ein paar nette Stunden in Jasalmer mit unseren neuen Freunden. Ein australisches Paerchen, was aber gar keins mehr war, wie sich im Verlauf der Reise herausstellte, 3 Franzoesinnen und 2 Kanadierinnen, durften nun die naechsten Tage an unserer Seite weilen. Wir gingen abends lecker beim Inder um die Ecke essen und liessen uns mal wieder kulinarisch verwoehnen. Ich hatte diesmal ein Spinat-Kaese-Gemisch, dessen Wahrhaftigkeit am naechsten Morgen in der Fruehe evident wurde.

Die 3 jungen Franzoesinnen, die wir tags zuvor kennengelernt hatten, luden uns dann noch ein zum Schwimmen in unseren hauseigenen niegelnagelneuern Pool. Man schwimmt in Hotels immer erst ab 23 Uhr nachts, um sich vor den geifernden Blicken der immerspitzen Inder zu schuetzen.

Am naechsten Morgen ging es dann relativ frueh und mal wieder mit wenig Schlaf on the road, wobei die CD von Nerej (oder so) lief und lief und lief und....

Die Fahrt war sehr angenehm, da wir mit unseren Freunden Kolonne fuhren, da deren Fahrer alle der Dehli Driver Gang angehoerten.

In Jodhpur angekommen besuchten wir dann mal wieder eins dieser vielen Forts, die ueberall wunderschoen auf Huegeln drappiert sind und teilweise leider dem Verfall drohen.

Kulturell abgefuettert bezogen wir dann in Jodhpur Quartier und ich muss sagen, das Hotel war wirklich ...Wow...ein altes Stadtfort mitten im Zentrum, wobei das Zentrum aus einem Megamarkt an Haendlern besteht, die darum fuerchten muessen, ihre Waren nicht durch die permanent hupenden und ruecksichtslosen Rikscha-Roller- oder Autofahrer zu verlieren, die wiederum nur versuchen, den langsam kauenden und abgemagerten Kuehen aus dem Weg zu fahren.


Haendlerin in Jodhpur

Unser Zimmer war ne Wucht. Auf dem Dach des Hotels haben wir dann unsere neuen Freunde zum Essen eingeladen. Der Blick war gigantisch und fuer einen kurzen Moment konnte man einmal durchatmen und sich der wunderschoenen Aussichten erfreuen. Ich wuerde es mit einer Insel in der Aegaeis gleichgesetzen (das Meer muss man sich hinzudenken).

Voll des Essens und der Biere verliessen dann alle unser Fort, um den Weg in ihr Hotel anzutreten. Es wurde dunkel und ab 23 Uhr uebernehmen die unzaehligen Hunde die Stadt, so dass jeder Gang nach draussen ein Abenteuer wird. Zu den Hunden gesellen sich dann noch die unzaehligen Kuehe, so dass man beim Ueberschreiten der Tuerschwelle das Gefuehl hat, man waere auf einer Farm.

Totally ermattet von den vielen Genussmitteln schafften wir es noch in unser Gemach und freuten uns auf den naechsten Morgen und die 6-stuendige Fahrt nach Udaipur.

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